Was bisher geschah
Die Anfänge unter Helmut Coing: Arbeitsrecht als Teil einer europäischen Privatrechtsgeschichte
Einen festen Platz hat die Arbeitsrechtsgeschichte am hiesigen MPI schon immer gehabt.[1] Schon der Gründungsdirektor Helmut Coing nahm sie ausdrücklich in das Institutsforschungsprogramm auf und identifizierte sie als eines der zentralen Rechtsgebiete der modernen Industriegesellschaft (Coing 1965 S. 28); in seiner fast 25 Jahren später erschienenen monographischen Summe der Forschungen zur Privatrechtsgeschichte erhielt sie einen eigenen Abschnitt (Coing 1989 S. 185-206); im „Handbuch der Quellen und Literatur der neueren europäischen Privatrechtsgeschichte“, das die Erträge des Coingschen Großprojekts dokumentiert, wurde das Arbeitsrecht in einem umfangreichen Kapitel behandelt (Mayer-Maly 1986). Vertiefte Forschung blieb – von wenigen Ausnahmen (Söllner 1972; Teuteberg 1977) abgesehen – zunächst aber aus; auch in der Hauszeitschrift „Ius Commune” finden sich etliche Zeit keine einschlägigen Beiträge.

Erst ab den 1980er Jahren verstärkte sich die Aufmerksamkeit, wobei der Fokus auf der deutschen Arbeitsrechtsgeschichte lag. Für den Versuch, diese als eigenständiges Forschungsfeld zu etablieren, steht der Sammelband von Harald Steindl (1984); insbesondere der dort enthaltene Beitrag Gerd Benders (Bender 1984) manifestiert auch den Anspruch, dies auch auf theoretisch anspruchsvolle Weise anzugehen. Was folgte, waren dann aber eher Ausfächerungen verschiedener Untersuchungsrichtungen, wovon die folgenden vor allem vom MPI ausgingen.
Arbeitsrechtsgeschichte als Normdurchsetzungsgeschichte
Erstens wurde nach dem Amtsantritt des neuen Direktors Dieter Simon „Normdurchsetzung“ als neues Forschungsfeld etabliert. Dies zielte auf die – bisher neben der Gesetzgebungs- und Wissenschaftsgeschichte etwas vernachlässigte – Justizgeschichte. Direkt umgesetzt wurde das in den vom Institut organisierten „Vorträgen zur Justizforschung“ durch Beiträge zur frühen Arbeitsgerichtsbarkeit in ihren allerersten Anfängen (Brand 1992) und im internationalen Vergleich (Rogowski/Tooze 1992), zur arbeitsrechtlichen Schlichtung in den 1920er und 1930er Jahren (Brauchitsch 1992) und zur Rechtsprechung des Reichsarbeitsgerichts in der Spätphase von Weimar (Metzler 1992); auch das „Rechtshistorische Journal“, die zweite und im Vergleich zum „Ius Commune“ weniger konventionelle Hauszeitschrift, wurde jetzt zu einem Ort, an dem innovative Projekte zur „Mikrogeschichte der Arbeitsgerichtsbarkeit“ vorgestellt wurden (Schöttler 1990). Mittelbar (und zeitlich versetzt) zum Ausdruck kam die Hinwendung zur einer arbeitsrechtshistorischen Justizgeschichte in der Publikation thematisch einschlägiger Monographien. An erster Stelle zu nennen ist dabei das – damals auch methodisch in die Zukunft weisende – mehrbändige Werk von Jürgen Brand über arbeitsrechtliche Rechtsprechung im 19. Jahrhundert (Brand 2002, 2008). Der Untersuchungszeitraum erstreckte sich bis zur Einführung der Gewerbegerichtsbarkeit 1890. Zeitlich daran anknüpfen konnten eine umfassende Bestandsaufnahme zur Entwicklung der Gewerbegerichtsbarkeit zwischen 1890 und 1918 (Vogt 2023) und deren Erfolgsgeschichte (Collin 2021). Hinzu kamen schließlich auch Beiträge zur Arbeitsgerichtsbarkeit in den traditionellen Vergleichsrechtskulturen Frankreich und England (Rogowski 2016; Rudischhauser 2016).
Arbeitsrecht in Diktaturen und autoritären Regimen
Zweitens verstärkte sich seit den 1990er Jahren – auch unter dem Einfluss erheblicher Drittmittel – die Aufmerksamkeit für Diktaturen und autoritäre Regime. Im Prinzip lag hierbei ein besonderer Fokus auf dem Arbeitsrecht nahe, da gerade hier spürbar mit der liberalen Rechtsordnung gebrochen wurde. Allerdings kam dies in unterschiedlicher Weise zum Tragen. In den Untersuchungen zur staatssozialistischen Rechtsgeschichte, also in dem vielbändigen Sammelbandvorhaben „Normdurchsetzung in osteuropäischen Nachkriegsgesellschaften“, spielte Arbeitsrecht fast keine Rolle. Gleiches gilt für die übergreifend die europäischen Diktaturen behandelnde Reihe „Das Europa der Diktatur“. Auch hier kam das sozialistische Arbeitsrecht nur in geringem Maße zur Sprache (Pernes 2006; Sattler 2006; in anderem Publikationszusammenhang Subbotin 2007). Anders verhielt es sich mit den Beiträgen zum Nationalsozialismus und zu den südeuropäischen Diktaturen. Bei ersterem standen die das liberale Vertragsmodell hinter sich lassende Ordnung der Arbeit und die Zwangsarbeit im Vordergrund (Hachtmann 2005; Patel 2005; Seidel 2005; Härter 2006), bei letzterem vor allem die korporatistische Verfassung der Arbeitswelt (z. B. Alpa 2005; Romagnoli 2005; Abrantes 2008; Ruiz Resa 2008; nunmehr auch Monti 2025, Meniconi 2025).

Versuche stärkerer theoretischer Einbettung
Drittens gab es Bemühungen, neuere theoretische Ansätze für die Arbeitsrechtsgeschichte fruchtbar zu machen. Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang systemtheoretisch angeleitete Darstellungen (Rogowski/Tooze 1992), die Thematisierung des Arbeitsrechts als Teil „regulierter Selbstregulierung“ (Brand 2011; Bender 2012; 2016; Schmidt 2012; Rogowski 2016; Rudischhauser 2016; Collin 2018, S. 489-597, Rudloff/Vogt 2016) und die Einbettung des kollektiven Arbeitsrechts in korporatismustheoretische Erklärungsmuster, um die sich insbesondere Gerd Bender verdient gemacht hat (vor allem Bender 2022), der die Entwicklung des kollektiven Arbeitsrechts vom Kaiserreich bis in die Bundesrepublik verfolgte (z. B. Bender 2000; 2003; 2018; 2021).
Perspektivenerweiterungen: Mittelalter und Frühe Neuzeit, Geschlechtergesichte und Geschichte des Alters, Geschichte der Konfliktlösung

Parallel dazu wurden weiterhin die Wissenschaftsgeschichte des Arbeitsrechts behandelt (z. B. Caroni 2003; Otto 2008; Fargnoli 2014) und Zentralthemen bearbeitet, wie die Entwicklung des Arbeitsvertragsrechts (Becker 1994) und das grundlegende Problem von Freiheit und Zwang im Arbeitsverhältnis (Keiser 2013a). Das letztgenannte Werk setzte schon in der Frühen Neuzeit ein und stellte unter Beweis, dass Arbeitsrechtsgeschichte nicht nur im Kontext von Industrialisierung und „Arbeiterfrage“ ein lohnendes Unterfangen ist (im Hinblick auf die Quellen jetzt Keiser 2025). Dies gilt nicht nur in Bezug auf die Erfassung weiterer Gruppen außerhalb der Industriearbeiterschaft, wie z. B. das Gesinde (Pierson 2016) oder die Angestellten (Keiser 2022; Otto 2022), sondern auch in zeitlicher Hinsicht, wie weitere Arbeiten zeigen, die teilweise bis ins Spätmittelalter zurückgehen (Spohn 1993; Pierson 2020; Dauchy/Scheuch 2023). Letztgenanntes Werk öffnet sich auch für Geschlechterfragen – ein Ansatz, der auch in weiteren Beiträgen zum Tragen kommt (Noll 2010; Wiede/Wolf/Fattmann 2023; Wolf 2024; Köster 2025); zu nennen in diesem Zusammenhang sind auch Arbeiten, die sich mit altersspezifischen Fragen des Arbeitsrechts befassen (Noll 2010; Marinello 2016).
Die programmatischen Neuorientierungen der letzten Jahre, die auf eine Ausweitung der rechtshistorischen Perspektive zielten, haben ihre Spuren auch in der Arbeitsrechtsgeschichte hinterlassen. Der Schwenk von der klassischen Justizgeschichte zur – nichtgerichtliche Verfahren einschließenden – Geschichte institutionalisierter Konfliktlösung ging mit entsprechenden thematischen Öffnungen in der Arbeitsrechtsgeschichte einher (Rogowski 2021; Rudischhauser 2021; Vogt 2023); die sozialpolitische Konturierung des Arbeitsrechts im Interventionsstaat erforderte eine Klärung des Verhältnisses von Arbeitsrecht und Privatrecht (Passaniti 2022; Mages 2022; Fischinger 2022).
Globale Arbeitsrechtsgeschichte

Die Erschließung bisher wenig beachteter Arbeitsrechtskulturen verband sich aber vor allem mit der Hinwendung zur globalen Rechtsgeschichte nach dem Amtsantritt von Thomas Duve. Dies zielte zunächst vor allem auf den lateinamerikanischen Raum und andere Territorien der iberischen Welt. Hier richtete sich die Aufmerksamkeit sowohl auf Regime unfreier Arbeit (z. B. Dias Paes 2021; Rex Galindo 2023 und die weiteren in dem von ihm herausgegebenen Fokus der Zeitschrift „Rechtsgeschichte“ herausgegebenen Beiträge) als auch auf die Herausbildung moderner arbeitsrechtlicher Ordnungen (Keiser 2013b; Losano 2013; Silveira Siqueira 2015) einschließlich ihrer verbandlichen Fundierungen (Bothe/Wolf 2021; Zahn 2022, Wolf 2023a; 2023b, 2024; 2025c; Otto 2022; Roelevink 2025). Und gerade auch in globaler Perspektive werden die historischen Verflechtungen von Arbeitsrecht und Sozialrecht (für Deutschland v. a. Stolleis 2003, 54 ff., 89 ff., 99) deutlich, welche in anderen nationalen Rechtsgeschichten noch präsenter sind als in der deutschen (Collin 2016 und die weiteren in dem von ihm herausgegebenen Fokus der Zeitschrift „Rechtsgeschichte“ herausgegebenen Beiträge). Vor allem aber regt die globalrechtliche Perspektive zum Nachdenken über die zeit- und regionenbezogene Kategorie „Arbeitsrecht“ an. Geht man von z. B. von dem globalgeschichtlich konturierten Ansatz der „Dependenzregime“ aus, von dem sich eine an einem Bonner Exzellenzcluster angesiedelte Forschungsgruppe des MPI unter Leitung von Raquel Sirotti leiten lässt, zeigt sich, dass es bei Arbeitsbeziehungen Überschneidungszonen von Zwang und Freiheit sowie Eigentum und Vertrag gibt, die sich mit den für das moderne Arbeitsrecht geschaffenen Abgrenzungskriterien nur schwer erfassen lassen (Duve 2022).
Institutionalisierung institutsübergreifender Zusammenarbeit
Ebenfalls in den letzten Jahren hat sich eine ertragreiche Zusammenarbeit mit dem Hugo-Sinzheimer-Institut Frankfurt etabliert, wo man vor allem aus einer praxisorientierten Perspektive auf die Arbeitsrechtsgeschichte schaut. Im gemeinsamen „Arbeitskreis Arbeitsrechtsgeschichte“ werden regelmäßig bestimmte arbeitsrechtshistorische Themenstellungen behandelt, die regelmäßig stattfindenden Sitzungen und Jahrestagungen wurden von einer Vortragsreihe „Interventionsstaat und soziales Recht“ begleitet.
Aufmerksamkeitsschwerpunkte gegenwärtigen und künftiger Forschung
Die gegenwärtigen und zukünftigen Anstrengungen zur Arbeitsrechtsgeschichte gehen – neben der weiteren Beschäftigung mit wissenschaftlichen Leitfiguren, die auch das Arbeitsrecht maßgeblich prägten – vor allem in drei Richtungen. Zum einen wird der Blick gelenkt auf die nichtstaatlichen Normschichten und die Praxis des Arbeitsrechts, zum anderen werden globale Perspektiven weiter ausgebaut. Und schließlich wird die Rolle des Arbeitsrechts im Prozess der europäischen Integration untersucht.
Die Erschließung des nichtstaatlichen Arbeitsrechts

Das nichtstaatliche Arbeitsrecht, in erster Linie Tarifverträge und Arbeitsordnungen, wurde für den Bereich der deutschen Metallindustrie im 19. und 20. Jahrhundert mittlerweile umfassend in einer Quellendatenbank erschlossen. Ziel des von Peter Collin geleiteten Projekts war die Schaffung der Materialgrundlage für die Rekonstruktion einer Normenordnung außerhalb des staatlichen Gesetzes (Ebbertz u. a. 2022; Collin 2023). Begleitet wurde und wird dieses Projekt von Einzelforschungen der Projektgruppenmitglieder. Dazu gehören ein Habilitations-Vorhaben von Johanna Wolf zur Geschichte der Arbeitsordnungen und der betrieblichen Disziplinierung (siehe hier schon Wolf 2025a) und zwei Dissertationsprojekten von im Frühjahr 2025 ausgeschiedenen Doktoranden. Das eine, nämlich das von Matthias Ebbertz zur innerbetrieblichen Mitbestimmung (siehe hierzu schon Ebbertz 2024) ist mittlerweile erfolgreich beendet. Das andere von Tim-Niklas Vesper zur Regulierung betrieblicher Sozialpolitik steht kurz vor der Fertigstellung. Wesentliche Fragestellungen des Projekts waren Gegenstand des in der Zeitschrift „Rechtsgeschichte“ erschienenen Fokus „Normative Strukturen der Industriellen Beziehungen“ (Collin 2025), u. a. auch mit Beiträgen der Projektmitarbeiter/innen (Ebbertz 2025; Vesper 2025; Wolf 2025b).
Der weitere Ausbau der globalen Arbeitsrechtsgeschichte

Wichtige Bemühungen zur weiteren Institutionalisierung der globalen Arbeitsrechtsgeschichte gingen von Johanna Wolf aus, die den Aufbau eines internationalen Netzwerks initiierte und in etlichen Tagungen vorantrieb. Die erste Tagung befasste sich mit arbeitsrechtlichen Kollektivkonflikten, die zweite mit Protagonisten der Arbeitsrechtsgeschichte, die dritte mit der Zirkulation von Konzepten arbeitsrechtlicher Konfliktlösung. Ergänzt werden diese Bemühungen um die Etablierung einer globalen Arbeitsrechtsgeschichte durch Projekte zur globalen Gewerkschaftsgeschichte (Johanna Wolf). Integraler Bestandteil einer globalen Arbeitsrechtsgeschichte ist schließlich das koloniale Arbeitsrecht, das am Institut in Einzelprojekten zu Australien und Indien unter britischer Herrschaft von Prakhar Ganguly sowie von Raquel Sirotti, die weiter die Leitung der Forschungsgruppe „Mutual Dependencies and Normative Production in Africa“ im schon oben erwähnten Bonner Exzellenzcluster leitet, zu Mosambik unter portugiesische Herrschaft bearbeitet wird (Raquel Sirotti).
Arbeitsrechtsgeschichte als Teil des europäischen Einigungsprozesses
Im Rahmen des Forschungsfeldes „Rechtsgeschichte der Europäischen Union“ wurde unter Leitung von Thorsten Keiser eine Max Planck Fellow Group „Geschichte des Arbeitsrechts in der EU“ etabliert. Hierzu gehören die Forschungen zum arbeitsrechtlichen Antidiskriminierungsrecht (Anna Quadflieg)) und zum Gender Pay Gap in Italien (Nina Cozzi).
Literatur
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Wolf, Johanna (2025c), Kommunisten im Betrieb. Alternativen zur gewerkschaftlichen Demokratie der 1970er-Jahre, in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2025, S. 133 – 149
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[1] In der folgenden Darstellung werden sowohl Arbeiten von MPI-Mitarbeiter*innen berücksichtigt als auch Beiträge externer Forscher, die in Institutspublikationen (Institutszeitschriften, Schriftenreihen) veröffentlicht wurden. Oft – wenn auch nicht durchgehend – beruhten allerdings auch diese Beiträge auf einer Kooperation mit dem MPI (Forschungsaufenthalte, Teilnahme an Institutstagungen, Gemeinschaftsprojekte etc.). Vorausgeschickt werden muss zudem, dass die arbeitsrechtshistorische Forschung am Institut zu einem Gutteil auf dem permanenten Gespräch mit Joachim Rückert von der Goethe-Universität Frankfurt aufruhte – auch wenn dessen arbeitsrechtshistorischen Erträge mit wenigen Ausnahmen (mit mittelbarem Bezug zur Arbeitsrechtsgeschichte: Rückert 2003) außerhalb des Instituts publiziert wurden.
Ein herzlicher Dank für zahlreiche wichtige Hinweise geht an Gerd Bender und Thomas Duve.